THERAPEUTISCHES QI GONG

„Auf einem Stein, der rollt, wächst kein Moos.“

chinesische Redewendung

Achtsame, mühelos fließende Bewegungen versetzen Körper und Geist wie von selbst in einen angenehmen, meditativen Zustand.
Physische und psychische Entspannung, Lockerung und Stärkung können Ergebnis dieser uralten chinesischenBewegungskunst sein. Geübt wird im Stehen, Sitzen oder Liegen; in Gruppen oder individuell.

Woher kommt Qi Gong?

 

Schon vor über 5000 Jahren wurden im alten China Qi-Gong-Übungen dokumentiert. Die langsamen, bedachten Bewegungen sind integraler Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie sollen den Fluss des Qi – der Lebensenergie – befreien und harmonisieren.

Seit vielen tausend Jahren hat sich diese Kunst der „inneren Alchemie“ in vielfältige Richtungen entwickelt. Qi Gong wird traditionell eine Wirkung aufauf drei Ebenen zugesprochen:
Körperlich lockert und stärkt es gleichermaßen, mental ermöglicht es gleichzeitig Entspannung und Konzentration und auf der spirituellen Ebene verbindet es den Menschen mit dem Kosmos und dem inneren Selbst.

Lange Jahre wurde in China offiziell nur der gesundheitliche Aspekt hervorgehoben. Heute wird vor allem im Westen zunehmend ganzheitlich gelehrt – die Einheit von Körper, Geist und Seele ist wieder ein zentrales Thema dieser Bewegungskunst.

 

Wie sieht eine Qi-Gong-Stunde bei mir aus?

 

Bei Einzelstunden liegt das Augenmerk auf den individuellen Bedürfnissen der Lernenden; in der Gruppe steht das exakte Unterrichten einer Form etwas mehr im Vordergrund. Auch hier achte ich sehr auf die einzelnen Teilnehmer und stelle jederzeit sicher, dass allen alle Bewegungen gut tun.

Ich leite gern mit bildreicher Sprache an, zeige aktiv alle Bewegungen vor, erkläre die Feinheiten auf einfache, anschauliche Weise und lasse viel Grundlagenwissen über Bewegung, Qi Gong und TCM einfließen.

 

Aufbau einer Qi Gong-Stunde

 

1. Aufwärmübungen

Den individuellen Voraussetzungen angepasste Übungen wärmen, dehnen und lockern den Körper. Hier kann ich besonders gut auf spezifische Beschwerden z.B. im Bewegungsapparat eingehen.

2. Kern der Stunde - Erlernen einer Form

Hier steht die konzentrierte Arbeit an einer übersichtlichen Abfolge von 5-10 Bewegungen im Vordergrund. Ziel ist es, dass diese Form anschließend auch sicher und korrekt selbständig zu Hause geübt werden kann.

3. Ausklang

Eine kurze Entspannungs- und Meditationszeit lässt die Stunde ruhig ausklingen.

 

Wann kommt Qi Gong in meiner Praxis zur Anwendung?

 

Oft gebe ich einzelne Übungen nach einer manuellen Therapie mit nach Hause.

Bei Interesse unterrichte ich sehr gern in reinen Qi-Gong-Stunden ganze Formen, deren Reichhaltigkeit sich mit der regelmäßigen Übung zunehmend entfalten kann.
 

Besonders zu empfehlen ist Qi Gong

 

  • bei muskulären Verspannungen

  • zur Rehabilitaion nach Verletzungen im Bewegungsapparat

  • bei Interesse an bewegter Meditation

 

Meine Qi-Gong-Ausbildungen

 

Seit 2006 praktiziere ich mit zunehmender Begeisterung Qi Gong. 2007-2011 habe ich am Campus Broshim (Naturheilkundliche Abteilung der Universität Tel Aviv) mit Nira Rabinovitch therapeutisches Qi Gong gelernt. Neben dem wöchentlichen Unterricht habe ich auch viel privat mit Nira geübt und durfte 2 Jahre in ihren Broshim-Kursen hospitieren und assistieren. Thema dieser Ausbildung waren vor allem die tiefe Auseinandersetzung mit den Grundlagen dieser Bewegungskunst in Theorie und Praxis sowie die richtige Anwendung von Qi-Gong-Übungen zu therapeutischen Zwecken. Außerdem habe ich hier unzählige Einzelübungen und mehrere traditionelle Qi-Gong-Formen erlernt.

Seit 2007 folge ich begeistert dem chinesischen Master Li Jung Feng. Er unterrichtet seit fast 30 Jahren weltweit SHENG ZHEN MEDITATION; eine auf Qi-Gong basierende Form bewegter Meditation. Seit 2011 bin ich zertifizierte Sheng-Zhen-Lehrerin und bilde mich bis heute regelmäßig bei Master Li und seiner Tochter Jing weiter. Es sind die Sheng-Zhen-Formen, die ich am häufigsten unterrichte.
2009-2016 habe ich zahlreiche Einzelstunden gegeben, mehrere Gruppen unterrichtet und eigene Workshops organisiert.

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